Fehlsichtigkeiten entstehen, wenn die Form des Auges von der Norm abweicht. Dadurch werden Lichtstrahlen nicht exakt auf der Netzhaut gebündelt – das Sehen wird unscharf.
Zu den häufigsten Formen gehören:
- Kurzsichtigkeit (Myopie): Nahes wird klarer, Fernes unscharf gesehen.
- Weitsichtigkeit (Hyperopie): Fernes erscheint scharf, Nahes verschwimmt.
Ab etwa dem 45. Lebensjahr entwickelt sich zusätzlich die Alterssichtigkeit (Presbyopie). Das Lesen in der Nähe fällt schwerer, obwohl die Fernsicht oft gut bleibt.
Behandlungsmöglichkeiten:
Fehlsichtigkeiten lassen sich gut mit Brillen, Kontaktlinsen oder – je nach Ausgangslage – durch refraktive Eingriffe korrigieren. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sind wichtig, um die Sehschärfe stabil zu halten und Beschwerden wie Kopfschmerzen oder müde Augen zu vermeiden.